Selbstwert bei Liebeskummer

Gerade nach Trennungen leidet oftmals der Selbstwert: Ausgelöst durch ständige Abwertungen in der Beziehungen, Seitensprünge bzw. ein plötzliches Ende der Beziehung ohne Ankündigung.

Beantworten Sie auf einer 10-stufigen Skala (0 = niedrigster Wert, 10 = höchster Wert) folgende Frage: „Wie wertvoll empfinden Sie sich selbst?“ Im Laufe des Lebens entwickeln sich – bedingt durch Erziehung, Schule und soziales Umfeld oder eben auch Beziehungen –  viele teils negative Glaubenssätze, sodass die Frage oftmals nicht mit 10 beantwortet werden kann. Mit dem höchsten Wert ist allerdings nicht egoistisches Verhalten gemeint, sondern das Beachten der eigenen Bedürfnisse, welche oftmals – eben aufgrund der Glaubenssätze und vergangenen Erfahrungen – in den Hintergrund treten. Wurde man häufig kritisiert und passierte dies in sehr persönlicher Weise, so lernte man an sich  zu zweifeln, sich minderwertig und schuldig zu fühlen. Da somit ein positives Selbstbild nicht erlernt wurde, fehlt auch die innere Anerkennung und die Abhängigkeit nach äußerer Anerkennung wächst. Die Suche nach ständiger Bestätigung und Anerkennung ist nichts anderes als der Ausdruck einer geringen Selbstachtung und Selbstliebe.  Fallen beide Formen der Anerkennung (innere und äußere) weg, können Krisen im Leben die Folge sein. Äußere Anerkennung ist gut und wichtig, das Ziel ist dennoch zur inneren Anerkennung zu gelangen, indem man sich beispielsweise selbst lobt. So ist es dann nicht so schlimm, wenn die Anerkennung von anderen einmal ausbleibt.

Nochmals: Sich selbst anzunehmen, zu achten und sich selbst zu mögen hat definitiv nichts mit Selbstverliebtheit und Egoismus zu tun, denn selbstsüchtige Menschen sind Menschen, welche sich im Grunde ihres Herzens selbst ablehnen. Und  jene, die sich selbst mögen, sich selbst mit all ihren Schwächen und Stärken annehmen können, haben es nicht nötig sich für etwas Besseres zu halten und andere abzuwerten. Ohne Selbstliebe gibt es auch keine Nächstenliebe! Nur wer sich selbst mag, hat auch die Möglichkeit zur Kontakt- und Beziehungsfähigkeit.

Welche Möglichkeiten gibt es nun, die Eingangsfrage künftig mit 10 zu beantworten? Blicken Sie am Ende des Tages auf ihre Erfolge anstelle Ihrer Misserfolge zurück. Was ist Ihnen gut gelungen? Was hat Ihnen Freude bereitet? Denken Sie positiv, vor allem über sich selbst, indem Sie alte Glaubenssätze wie beispielsweise: „ich bin wertlos, ich bin schuldig,…“ ins Gegenteil transformieren. Dies erfordert natürlich einiges an Training, aber bereits nach einigen Wochen werden Sie deutliche positive Veränderungen in Ihrem Verhalten bemerken. Notieren Sie auch ihre positiven Eigenschaften und Ihre Stärken. Am Besten eignen sich hier Satzergänzungen wie „ich mag mich, weil…“ oder „ich kann gut…“. Die LiebesDocs können Ihnen durch ein gezielt auf Sie abgestimmtes Training helfen, Ihren Selbstwert zu stärken.

An Ihnen ist nichts verkehrt, auch wenn Sie das Gefühl haben, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt.

Weitere Tipps zum Thema Selbstwert stärken finden Sie auch im Buch: Liebeskummer überwinden in 4 Wochen. 

Internet-Therapie: ist das wirksam?

Amsterdamer Forscher beweisen, dass die Heilung psychischer Probleme per Computer möglich ist

Kann das wirklich funktionieren? „Ja“ lautet die Antwort von Alfred Lange, dem Leiter der Abteilung für klinische Psychologie an der Universität Amsterdam. Der Mediziner arbeitet an der Entwicklung von psychotherapeutischen Methoden, die auf dem Schreiben von Texten beruhen und so eine Behandlung über das Internet ermöglichen. Dabei geht sein Ansatz über den bloßen Austausch von E-Mails hinaus: „Die Teilnehmer schreiben in eine eigene Webseite, über die sie auch Rückmeldung von ihrem Therapeuten erhalten. Dabei folgt der Behandlungsablauf einem strengen Muster“, erklärt Alfred Lange.

Rund 300 Menschen wurden von Lange und seinen Kollegen bislang per Internet betreut.

Die Argumente für die Alternative zur Freud’schen Couch: Internet-Therapie ist erfolgreich und schnell. „Bei rund zwei Dritteln der online betreuten Patienten haben sich die Symptome deutlich gebessert“, sagt der Forscher. Zum Vergleich: Bei der traditionellen Psychotherapie rechnet man je nach angewandter Methode typischerweise mit einer Erfolgsquote von bestenfalls vierzig bis fünfzig Prozent. Dabei kommt diese in vielen Fällen nicht mit zehn Sitzungen aus wie bei der Internet-Therapie.

Für Lange ist das Medium Computer nicht einmal unbedingt für den Erfolg ausschlaggebend: „Der Ablauf der Internet-Therapie basiert auf dem Wissen aus zahlreichen erfolgreichen Studien mit Patienten, die in persönlichen Sitzungen behandelt wurden.“ Die Internet- basierte Therapie ist jedoch in vielen Fällen eine interessante Alternative: für Menschen, die häufig reisen müssen, die weit weg von einem Therapeuten wohnen – oder die sich nicht ins Zimmer des Psychologen trauen. Viele Menschen möchten ihre intimsten Gedanken und Gefühle lieber einem Computer-Bildschirm anvertrauen als direkt einem anderen Menschen.

 

Auch LiebesDoc hat sich diese Forschungsergebnisse zunutze gemacht und bietet Internet-Therapie an

Die Behandlung selbst basiert auf einem dreischrittigen therapeutischen Modell: Trauerarbeit, Selbstwertaufbau und Neuorientierung.

Zu Beginn unserer gemeinsamen Arbeit steht die Trauerarbeit im Vordergrund.

Vielleicht stehen Sie noch unter Schock und können noch gar nicht glauben, was mit Ihnen momentan passiert. Ihre Gedanken kreisen ständig um Ihren Expartner und die vergangene Beziehung. Vielleicht hoffen Sie noch auf eine zweite Chance, wollen das Ende der Beziehung nicht wahrhaben, suchen die Schuld für die Trennung bei sich selbst und fragen sich, was Sie falsch gemacht haben. Erst wenn Sie akzeptiert haben, dass das Ende endgültig ist, können Sie die Trauer und auch die Wut über den Verlust zulassen und spüren. Dies ist ein notwendiger Schritt, denn nur so können Sie mit Ihrer vergangenen Beziehung abschließen und wieder offen für Neues werden.

Danach gilt es, Ihr Selbstwertgefühl (wieder) zu steigern, denn eine Trennung ist immer eine massive Attacke auf das eigene Selbstbewusstsein. Viele meiner Patient-Inn-en machen sich gewaltige Vorwürfe, was sie alles hätten besser machen können, und oft höre ich Sätze wie „Wenn ich mich nur auf diese oder ähnliche Weise verhalten hätte, dann wären wir noch zusammen!“. Aussagen wie diese haben immer mit Selbstzweifeln zu tun, die wir in dieser Phase abbauen werden. Und nicht nur das – ich helfe Ihnen dabei, zu dem selbstbewussten Menschen zu werden, der Sie schon immer sein wollten.

Sobald Sie das Gefühl entwickelt haben, auch ohne Beziehung ein wertvoller Mensch zu sein, der Liebe verdient, dann befinden Sie sich bereits in der Phase der Neuorientierung, in der Sie allmählich mit der Beziehung abschließen und sich auch wieder vorstellen können, sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Und was noch viel wichtiger ist, Sie können sich allein wohlfühlen wieder Glück und Erfüllung in Ihrem Leben finden – mit oder ohne Partner an Ihrer Seite.

So seltsam es klingt, aber Sie werden schon bald merken, dass Liebeskummer auch etwas Gutes an sich hat. Wenn Sie sich aktiv mit Ihrem Trennungsschmerz und Ihrer vergangenen Beziehung auseinandersetzen, lernen Sie sich selbst besser kennen, entdecken Verhaltensmuster an sich, die vielleicht immer wieder zu Problemen in Ihren Partnerschaften geführt haben. So vermeiden Sie einerseits „Fehler“ in einer neuen Partnerschaft und können dadurch gestärkt und vertrauensvoll in eine neue und bessere Beziehung finden.

Quelle: Geist und Gehirn

Weitere Infos: Ärzteblatt 

Do’ s und Don’ ts bei Liebeskummer

Was Sie auf keinen Fall bei Liebeskummer tun sollten:

  • alles verdrängen und so tun, als ob nichts wäre.
  • sich in eine Sucht stürzen (Alkohol, Beruhigungsmittel, Fressen), das betäubt nur kurzfristig und der Schmerz wird dadurch nicht weniger.
  • überstürzte Entscheidungen treffen wie etwa das Haus verkaufen, kündigen … Meist fehlt uns in der harten Zeit des Liebeskummers der Überblick, wir können uns die Vor- und Nachteile nicht objektiv überlegen.
  • sich ständig in Hassgedanken ergehen.
  • Telefonterror beim Expartner ausüben.
  • sich rächen und den Expartner beim Chef oder Finanzamt anschwärzen.
  • sich ins Bett zurückziehen und den Alltag vollkommen brachliegen lassen.
  • sich klein machen und immer wieder um einen Neunanfang beim Expartner betteln; alles tun, nur um den Partner zurückzugewinnen (denn das können Sie auf Dauer gar nicht aufrechterhalten).
  • sich mit Schuldgefühlen zerfleischen.
  • den Partner bei Freunden schlechtmachen.
  • die Ernährung und den Körper vernachlässigen.

 

Was hilft bei Liebeskummer?

  • sich Zeit nehmen und seine Gefühle ausdrücken (über Musik, malen, schreiben, sprechen).
  • von sich nicht erwarten, dass man normal funktioniert (jegliche Aktivität erfordert mehr Kraft).
  • auf Ernährung achten. Wenn man nicht kochen möchte, sollte man zumindest viel Obst und Gemüse essen, viel trinken.
  • seine Wut in Bewegung ausdrücken (Joggen, Putzen, Radfahren …).
  • die Gedankenstopp-Technik (aus meinem Buch) einsetzen, um mit immer wiederkehrenden negativen Gedanken fertig zu werden.
  • sich mildernde Umstände geben. Sie sind im Augenblick nicht voll belastungs- und leistungsfähig.
  • sich jeden Tag eine bestimmte Zeit reservieren, in der Sie sich mit Ihrem Expartner befassen und den Liebesschmerz ganz bewusst zulassen. Zu den anderen Zeiten unterbrechen Sie die Gedanken an ihn und sagen sich: „Jetzt ist nicht deine Zeit“.
  • alle Gegenstände in der Wohnung einsammeln, die Sie an den Expartner erinnern. Verpacken Sie diese in eine Kiste und stellen Sie diese in den Keller. Dekorieren Sie die Wohnung um.
  • den Kontakt zum Expartner vermeiden – sofern möglich – , auch wenn es Ihnen schwerfällt. Jeder Kontakt lässt den Liebeskummer und den Liebesschmerz neu aufflammen.
  • einen Aktivitätenplan erstellen – ganz besonders für die Wochenenden und die Feiertage. Überfordern Sie sich dabei nicht, indem Sie zu viel von sich verlangen, aber werden Sie aktiv, auch wenn Ihnen nicht danach zumute ist.
  • nach Aktivitäten suchen, die Sie dem Partner zuliebe nicht oder nicht mehr gemacht haben, und  diesen nachgehen.
  • Experimentieren Sie mit einem neuen Kleidungsstil oder einer neuen Frisur.

Essen gegen Liebeskummer

Liebeskummer hat ähnliche oder teilweise sogar die gleichen Symptome wie eine Depression. Nun hat die Ernährungswissenschaft die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren im Zusammenhang mit Depressionen entdeckt. Depressionen nach einer Schwangerschaft treten vor allem in Ländern auf, in denen die Nahrung besonders wenig davon enthält (Frankreich, Deutschland, USA). Denn der Fötus braucht während seines Wachstums die gesamten Omega-3-Reserven seiner Mutter auf.

Warum essenzielle Fettsäuren?

Unser Gehirn besteht zu 2/3 aus Fettsäuren. Sie stellen das Grundmaterial für die Zellmembranen der Nervenzellen, sind deren Hüllen und Kommunikationsweg. Omega-3-Fettsäuren gehören als Schmieröl des Gehirns zu den wichtigsten Nährstoffen und werden nicht in unserem Körper hergestellt. Wir sind darauf angewiesen, sie durch eine gesunde Ernährung aufzunehmen, daher die Bezeichnung essenziell.

Hat Traurigkeit einen chemischen Grund?

Normalerweise sind Gehirnzellen glatt und geschmeidig. Sind sie unterversorgt, werden sie starr und steif. Dadurch verringert sich vor allem die Möglichkeit, Lust zu empfinden. Menschen mit Omega-3-Mangel sind gereizter, ängstlicher, die intellektuelle Leistung nimmt langfristig ab, Depressionen treten leichter auf. Seit diese Zusammenhänge entdeck wurden, kann man mit einem neuen Verständnis dieser Erkrankung rechnen. Vielleicht ist eine Depression in erster Linie eine Entzündungskrankheit der Gehirnzellen, die durch gesunde Ernährung vielleicht vermieden werden kann?

Wo finden sich Omega-3-Fettsäuren?

Die Hauptquellen dieser Fettsäuren für eine gesunde Ernährung sind Algen und Plankton. Über Fische und Krustentiere, die sich von ihnen ernähren, kommen sie in unsere Nahrung. Zuchtfische, die kaum noch Zugang zu Algen haben, enthalten weniger als kleine Fische, die am Anfang der maritimen Nahrungskette stehen: Die ergiebigsten Omega-3-Fische sind Makrele, Hering, Thunfisch (auch in der Dose, aber nicht der entfettete), Anchovis und Lachs. Gesellschaften, in denen viel Fisch gegessen wird (Japan, Taiwan), zeichnen sich aus durch ungewöhnlich niedrige Raten an Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Die Archives of General Psychiatry veröffentlichten eine Untersuchung aus Finnland, nach der bereits 2 Fischmahlzeiten pro Woche das Risiko für Depressionen um die Hälfte senkten.

Was tun?

Im Detail sind die Verhältnisse kompliziert: Es gibt Omega-3-Fettsäuren auf pflanzlicher Basis (in Leinsamenkörnern, Leinöl, Rapsöl, Walnüssen, Spinat), die aber für den Körper schwieriger zu verarbeiten sind. Daneben nehmen wir über Fleisch- und Milchprodukte Omega-6-Fettsäuren auf, die mit Omega-3 reagieren und in Balance gehalten werden müssen. Für die optimale Ausgewogenheit und eine gesunde Ernährung empfiehlt David Servan-Schreiber pro Woche 2 Fischmahlzeiten, nicht mehr als 3 Portionen Fleisch und als Speiseöle vor allem Oliven- und Rapsöl. Auf Frittierfett sollten Sie möglichst ganz verzichten. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, mit Nahrungsergänzungsmitteln zu agieren. Omega-3-Kapseln (mit genauer Dosierungsanleitung) gibt es in jeder Apotheke oder Drogerie. Nur Patienten, die Blutverdünnungsmittel nehmen, sollten vor der Einnahme mit ihrem Arzt reden.

Wie Sie mit Hilfe der Nahrungsmittel noch mehr Einfluss auf Ihre Stimmung nehmen können, finden Sie in meinem Buch.

Liebeskummer stoppen: mit Achtsamkeitsübungen

Kennen Sie das? Denken Sie nicht an einen rosaroten Elefanten – woran denken Sie? Genau! An den rosaroten Elefanten. Genau so verhält es sich mit dem Expartner: eigentlich möchten Sie gar nicht an ihn denken, irgendetwas in Ihrem Inneren zwingt Sie jedoch dazu. Die Psychologie bezeichnet dieses Phänomen als Aufmerksamkeitssteuerung.

In jeder Situation sind Menschen von einer Vielzahl von Objekten und Ereignissen umgeben – mehr als sie zeitgleich wahrnehmen können, d. h., es sind in jeder Situation viel mehr Gedächtnisinhalte verfügbar als abgerufen werden können und es sind auch mehr Aktivitäten möglich, als tatsächlich ausgeführt werden können. Daher sind Aufmerksamkeitsprozesse notwendig, die in jedem Augenblick immer wieder aufs Neue auswählen müssen, was wahrgenommen wird, welche Gedächtnisinhalte aktiviert werden und was getan werden soll. Im Gehirn finden daher ständig Wettbewerb, Auswahl und Prioritätskontrolle statt.

Aufmerksamkeit ist die Zuweisung von Bewusstseinsressourcen auf Bewusstseinsinhalte, etwa auf alles, was mit dem Expartner zu tun hat. Wenn Sie sich nun vornehmen, NICHT an ihn/sie zu denken, ist Ihre Aufmerksamkeit bereits beim Expartner und somit wird der Liebeskummer wieder verstärkt.

Sie können jedoch bewusst Ihre Aufmerksamkeit auf andere Inhalte lenken. Hier nun 5 Achtsamkeitsübungen, die Sie täglich anwenden und in Ihren Alltag integrieren können. Wie Sie vielleicht aus meinem Buch wissen, sind alle Übungen aus einem bestimmten und wichtigen Grund in der Du-Form beschrieben. So auch diese. Viel Spaß beim Üben!

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ATMEN – Folge der Luft, die durch deinen Körper strömt

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Der Anfang aller Meditationen ist das konzentrierte Atmen. Zum Einstieg versuchst Du, drei Minuten nur auf Deinen Atem zu achten. Setz Dich aufrecht, aber bequem hin und schließe die Augen. Folge Deinem Atem. Versuche nicht, ihn zu regulieren. Lass ihn fließen und beobachte, wie er in Deinen Körper hinein- und wieder herausströmt. Es kann sein, dass Dir der Gedanke kommt, dass es eigentlich langweilig oder sinnlos sei, dazusitzen und den eigenen Atem zu beobachten. Dann sagst Du Dir, dass das nur ein Gedanke Deines urteilenden Verstandes ist. Lass ihn los und widme Dich wieder dem Atem.

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SITZMEDITATION – Komme in Fühlung mit Deinem Sein

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Die Sitzmeditation ist das Herzstück in der Meditationspraxis. Bemühe Dich um eine aufrechte, aber zugleich entspannte Sitzposition, in der Du eine Weile verweilen kannst. Kopf, Nacken und Rücken bilden eine gerade Linie, sodass der Atem ungehindert ein- und ausströmen kann. Wenn Du auf einem Stuhl sitzt, stell beide Füße fest auf den Boden und lehn Dich nicht an. Der Rücken hält sich aus eigener Kraft aufrecht und verleiht so Deiner inneren Haltung von Selbstvertrauen, Selbstakzeptanz und konzentrierter Aufmerksamkeit Ausdruck. Sitzt Du auf dem Boden, erleichterst Du Dir das aufrechte Sitzen durch ein Kissen. Zu Beginn folgst Du zehn Minuten Deinem Atem. Mit der Zeit verlängerst Du die Sitzungen, bis Du eine halbe Stunde oder länger am Stück sitzen kannst.

 

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BODY-SCAN IM LIEGEN – Spüre Deinen Körper intensiv immer wieder neu

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Lege Dich bequem auf den Rücken, auf eine weiche Unterlage, deck Dich zu und schließe die Augen. Spüre, wie sich Deine Bauchdecke mit jedem Atemzug hebt und senkt. Nimm Deinen Körper bewusst als Ganzes wahr – von Kopf bis Fuß umgeben von Deiner Haut, einer schützenden Hülle. Lenke Deine Aufmerksamkeit in die Zehen des linken Fußes. Leine auch Deinen Atem dorthin, atme bis in die Zehen hinein und wieder heraus. Vielleicht dauert es ein bisschen, bis Dir das gelingt. Erspüre, welche Empfindungen von Deinem Zehen ausgehen. Wenn Du nichts spürst, ist das auch in Ordnung. Nun verschiebst Du Punkt um Punkt Deine Aufmerksamkeit in Deinem Körper. Du atmest und spürst in die Fußsohle, die Ferse, den Fußrücken, die Knöchel, das Bein hoch und weiter durch den ganzen Körper bis hinauf zum Kopf. Schweifen Deine Gedanken ab, holst Du sie zurück in die Körperregion, in der Du gerade bist. Wenn Du Probleme hast, wach zu bleiben, mach den Body-Scan mit offenen Augen. Sei geduldig mit Dir selbst und gib nicht auf! Übe an sechs Tagen in der Woche jeweils 45 Minuten. Stell das tägliche Üben nicht infrage und bewerte es nicht. Erst nach zwei Wochen überlegst Du in Ruhe, ob es sich für Dich lohnt, weiterzumachen.

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GEHMEDITATION – Der Weg ist das Ziel, Du musst nirgendwo ankommen

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Bei der Gehmeditation gehst Du um des Gehens selbst willen und nicht, um an einen anderen Ort zu gelangen. Beginne übertrieben langsam. Achte darauf, wie Du Deinen Fuß auf den Boden setzt, das Gewicht verlagerst. Wie Du dann den anderen Fuß hebst, ihn nach vorn bewegst und ebenfalls aufsetzt. Den Blick richtest Du nach vorn. Schau nicht auf Deine Füße – sie finden ihren Weg. Sollte Dein Verstand Zweifel anmelden und das sinnlos finden, schickst Du den Gedanken weg und widmest Deine Aufmerksamkeit wieder ganz dem Wunder jedes einzelnen Schrittes.

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MEDITATION IM ALLTAG – Belebe die Routine, indem Du achtsam bist

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Jede Handlung kann zum Gegenstand von Achtsamkeit werden. Jedes Tun, jedes Erlebnis wird lebendiger, strahlender, wirklicher, wenn Du achtsam bist. Versuche, jeden Moment Deines Lebens bewusst zu begegnen. So versäumst Du auch bei den einfachen Verrichtungen keinen einzigen Augenblick.

Liebeskummer bei Rihanna

GRAZIA vom 27.06.2013

Gegen Liebeskummer ist kein Kraut gewachsen – oder doch?

Bis man einen Schnupfen wieder los ist, dauert es meistens eine Woche. Dann ist die Nase wieder frei und die Taschentücher können weggepackt werden. Wie lange es braucht, bis Liebeskummer vergeht, kann dagegen niemand genau sagen. Auf jeden Fall zu lange! Natürliche und alte Hausmittel können Sie jedoch dabei unterstützen, Ihren Schmerz besser zu verarbeiten.

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10 Gebote bei Liebeskummer

Diese 10 Gebote beinhalten Anregungen, wie Sie sich bei Liebeskummer verhalten sollten. Zugleich können Sie sich diese Gebote wie Mantras vorsagen:

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Das Buch

Dieses Buch führt Sie in 28 Tagen durch Ihren Trauerprozess hin zu einem neuen Lebens- und Liebesglück.

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Die Workshops

In 3 Tagen kommen Sie über den akuten Liebeskummer hinweg und gehen gestärkt aus Ihrer Krise hervor.

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Das Coaching

Sie brauchen schnell Hilfe? Dann sind persönliche Coaching-Stunden mit der Expertin das Richtige für Sie!

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